Hier die Bilder aus der Woche vom 10.-16. Mai:



Infrarot, kreative Architektur und erstes Shooting nach Corona:

Nachdem ich von der Gegend Itzehoes und dem Flusslauf der Stör angetan war musste ich gleich wieder in die Gegend fahren. Diesmal wollte ich das Thema der Infrarotfotografie ausprobieren, welches sich durch die tolle Vegetation und spannende Himmel förmlich anbot. Um mit der Leica ein solches Bild zu machen nutzte ich einen 720nm Infrarot-Filter. Der Weißabgleich musste auf das Grün des Grases eingestellt werden. Das Bild wurde dann durch die Abdunklung des Filters in einer Langzeitbelichtung aufgenommen. Anschließend war noch eine geringe Farbanpassung in Lightroom notwendig und so entstand das erste Bild dieser Form mit der Leica.

Die Woche musste ich dann mal wieder nach Frankfurt, nutzte aber natürlich mal wieder die Chance die Umgebung für kreative Architekturbilder, zumal ich auf für September in Neumünster einen Kurs mit diesem Thema plane. Der Beginn der Woche war zwar nicht gerade berauschend mit strömendem Regen, den man nach den letzten Wochen nicht mehr gewohnt war, aber auch dieser hat seinen gewissen Reiz und so ist dieses Bild mit einer großen Blende durch eine verregnete Scheibe entstanden.

Die nächsten Tage wurde das Wetter aber jeden Tag wieder schöner und brachte teilweise ganz tolle Himmel und Sonnenspiegelungen in den Glasfassaden mit sich. Diese Lichtkonstellation eignet sich förmlich für schwarz-weiß-Bilder in denen der Himmel durch angehen des Blaukanals tief schwarz färbt.

Die kommenden Tage hatte man teilweise wunderbaren Sonnenschein, teilweise aber auch spannende Wolken, diese boten sich förmlich für Langzeitbelichtungen der Skyline Frankfurts mit entsprechendem Wolkenzug an. Dieses Bild ist bei starker aber beeindruckender Bewölkung entstanden, wobei der Wolkenzug bei einer Belichtungszeit von ca. 30 Sekunden wunderbar erkennbar ist. Diese relativ kurze Belichtungszeit war durch relativ starken Wind möglich .

An den nächsten Tagen ließ der Wind etwas nach und die Sonne wurde dominanter, wodurch auch farbige Langzeitbelichtungen viel spannender wurden, allerdings mit dem Nachteil länger belichten zu müssen, was nur in einer Kombination von einem ND64 und einem ND1000 Filter möglich wurde. Um trotzdem noch spannende Farben zu bekommen war ein manueller Weißabgleich mit einer Weißkarte notwendig.

Ich wollte nicht nur mit Langzeitbelichtungen , sondern auch mit anderen kreativen Architekturaufnahmen nach Hause kommen, deshalb ging ich gezielt einen Tag durch das Bahnhofsviertel und suchte nach spannenden Spieglungen, die ich in einer Belichtungsreihe von 5 Aufnahmen mit 1ev Differenz aufnahm und in Photomatix zusammensetzte.

Wieder zu Hause war ich sehr aufgeregt auf das erste Fotoshooting welches ich plante nachdem die ganzen harten Einschränkungen wegen des Corona-Lockdowns etwas geöffnet wurden und so etwas wieder möglich wurde. Für diesen Tag hatte ich dann die bezaubernde Maria in meinem Studio und wir hatten gemeinsam einen tollen Nachmittag an dem einige ganz spannende Bilder entstanden sind, wobei dies ein erster kleiner Geschmack darauf ist.






Hier noch einmal alle Bilder zur Präsentation aufbereitet und in besser sichtbarer Größe als Slideshow:




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